Kürzlich hat das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) die „Technische Anforderungen und Testmethoden für die Bild- und Videostabilisierungsleistung von mobilen Endgeräten“ veröffentlicht, die auch der Industriestandard für die Kommunikation zur Kamerastabilisierung in mobilen Endgeräten wie Smartphones ist. Sie gilt für alle Mobiltelefone und mobilen Endgeräte, die in China von globalen Markenherstellern verkauft werden.
Die Ankündigung zeigt, dass dieser Industriestandard die technischen Anforderungen, die Testumgebung und die Testmethoden für die Bild- und Videostabilisierungsleistung von Kameraausrüstungen mobiler Endgeräte festlegt. Er gilt für mobile Endgeräte mit Bild- oder Videostabilisierungsfunktionen (Produkte mit Stabilisierungstechnologien wie OIS, EIS, integrierter Stabilisierung oder anderen Technologien). Die Ankündigung besagt, dass sich auch andere Geräte auf diesen Standard beziehen können.
Es wird davon ausgegangen, dass dieser Standard vier Jahre lang gemeinsam von der China Academy of Information and Communications Technology (CAICT) und Aipei Optoelectronics Technology Co., Ltd. sowie von Mobiltelefonherstellern wie Huawei, OPPO, VIVO und Samsung entwickelt wurde und eine starke branchenleitende Bedeutung hat.
Gemäß dem 5G-Standard gibt es viele integrierte Antennen in verschiedenen Frequenzbändern, und die Kombination mehrerer Kameras in einem Mobiltelefon nimmt oft eine große Fläche der gesamten Telefonoberfläche ein. Diese Fläche enthält auch Sprachkomponenten und ist erheblichen Problemen wie Mehrfrequenz-Magnetfeldstörungen ausgesetzt, was die gesamte Anordnung und Stapelung interner Komponenten testet. Magnetische Störungen durch Multi-Kamera- und Multi-Stabilisierungs-Kameras sind eine der technischen Herausforderungen bei der Stapelung interner Komponenten im 5G-Zeitalter. Herkömmliche Kameramodule haben eine sehr geringe Widerstandsfähigkeit gegen magnetische Störungen. Die Entwicklung der optischen Bildstabilisierungstechnologie (OIS) hat die durch 5G-Antennen und mehrere Kameras verursachten Störungsprobleme erheblich verbessert.
Hong Hangqing, Vorsitzender der Aipei Optoelectronics Technology Co., Ltd., erklärte, dass die Handyfotografie durch verschiedene Faktoren wie sich bewegende Objekte, Handzittern und schlechte Lichtverhältnisse beeinträchtigt werden kann, was potenziell zu unscharfen Fotos oder Bildern führt. Der traditionelle Autofokus ist langsam, während OIS und schnelle Autofokustechnologien das Motiv innerhalb von 6 Millisekunden erfassen und fokussieren können, was die Bildqualität erheblich verbessert und die Rechenlast für KI-Software reduziert. Er fügte hinzu, dass chinesische Unternehmen auch in der Forschung und Entwicklung von Flüssiglinsentechnologie und -produkten relativ fortschrittlich sind, frühzeitig entsprechende Patentportfolios aufgebaut haben und derzeit zahlreiche Erfindungspatente halten. Dies wird den Verbrauchern ein besseres Aufnahmeerlebnis bei variablen Makro- und Teleobjektiven bieten.